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Kann jemand nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit nicht mehr oder nur
noch sehr eingeschränkt arbeiten, droht der finanzielle Abstieg. Hilfe vom Staat
erhalten nur einige wenige der Betroffenen. Nur wer vor 1961 geboren ist, bekommt
bei Berufsunfähigkeit noch eine nennenswerte gesetzliche Rente. Aber selten reicht
diese aus, um den gewohnten Lebensstandard zu erhalten.
Jüngere bekommen vom Staat nur eine Rente, wenn sie weniger als drei Stunden pro
Tag arbeiten können. Dann haben sie Anspruch auf eine niedrige Erwerbsminderungsrente.
Empfehlenswert sind reine Risikoversicherungstarife. Diese sind vor allem dann sehr
preiswert, wenn man bereits in jungen Jahren einen Vertrag schließt, da in der Regel
dann noch die wenigsten gesundheitlichen Probleme vorkommen.
Nicht unbedingt zu empfehlen sind die Kombination von Kapitallebensversicherung
und Berufsunfähigkeitsschutz, denn bei vorzeitiger Kündigung müssen nicht nur meist
erhebliche Verluste hingenommen werden, auch der Berufsunfähigkeitsschutz entfällt.
Die bis dahin eingezahlte Risikoprämie wurde praktisch umsonst gezahlt. Der Neuabschluss
eines reinen Risikotarifs ist mit zunehmendem
Alter meist mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden und die Prämien deutlich höher.
Was kostet eine BU-Versicherung?
Der Beitrag einer BU-Versicherung ist stark abhängig vom Eintrittsalter, der Laufzeit
und vor allem vom Beruf des zu Versichernden. Die folgenden Angaben sind nur Anhaltspunkte:
Mann, 20 Jahre, Versicherungsdauer 45 Jahre, mtl. Rente 1.500 EUR
Beitrag monatlich: 43,54 EUR
Frau, 20 Jahre, Versicherungsdauer 45 Jahre, mtl. Rente 1.500 EUR
Beitrag mtl.: 58,70 EUR
Bei einem Eintrittsalter von 30 Jahren bei einem Mann steigen die Beiträge bereits
auf ca. 135%, vorausgesetzt, dass er völlig gesund ist.
Bei Abschluss eines Berufsunfähigkeitsvertrages sollten Sie uns als unabhängigen Berater
hinzuziehen. Zwischen den einzelnen Gesellschaften der Risiko- und Lebensversicherer
gibt es große Unterschiede in Bezug auf Beitragshöhe und Leistungskatalog. Vor Vertragsabschluss
erfragen die Versicherer ihrer Gesundheitszustand. Mogeln sie bei der Beantwortung
der Fragen nicht und nehmen Sie sich Zeit. Bei falschen oder fehlenden Angaben kann
die Versicherung im Schadensfall die Leistung verweigern.
Beispielsweise hat der Arzt Ihnen eine Massage verordnet, weil Sie sich den Rücken
verrenkt haben. Später kann dies durch die Versicherung als Grund für spätere chronische
Beschwerden ausgelegt werden. Haben Sie diesen Umstand nicht angegeben, kann der
Versicherer die Leistung verweigern.
Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Häufig hindern bereits
bestehende Krankheiten oder chronische Leiden die Annahme eines Berufsunfähigkeitsvertrages.
Damit ist der Weg versperrt, den bestmöglichen Versicherungs-schutz zu bekommen.
In diesem Fall bieten einige Gesellschaften die Absicherung über so genannte
Dread Disease- (Schwere Krankheiten) oder Grundfähigkeits-Policen
an. Diese Art der Absicherung ist preislich günstiger, deckt aber nur bestimmte
Risiken (Krankheiten) ab oder leistet erst bei Eintritt schwerer Gebrechen.
Noch günstiger sind reine Unfallversicherungen, die lediglich leisten,
wenn körperliche Gebrechen durch einen Unfall verursacht wurden.
Welche Form der Absicherung für Sie die Richtige ist, ermitteln wir in einem persönlichen
Gespräch. Reden Sie mit uns - wir finden eine Lösung.
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